Die
ungehaltene Rede eines Ungehaltenen
Ein Grußwort von Rainer Trampert, Ex-Vorsitzender der Grünen,
an den bündnisgrünen Parteitag
Stell
Dir vor, Deutschland ist im Krieg, und es regieren die Sozialdemokraten
und eine Partei der Gewaltfreien. Die Grünen aber sind wie
vor 15 Jahren in der Opposition, und ihr Vorsitzender heißt
wie damals Rainer Trampert.
Liebe Leute,

ich begrüße
euch zur Bundesversammlung der Grünen. Einziges Thema: Die SPD
und die Partei der Gewaltfreien haben den Bundeskanzler ermächtigt,
3900 deutsche Soldaten in den nächsten 12 Monaten in den Krieg
zu schicken. Vorher hatten schon die CDU und die FDP dem Kanzler ihre
volle Unterstützung zugesichert. Guido Westerwelle fand die passenden
Worte: »Was im Kanzleramt besprochen wurde, wird als historische
Stunde in die Geschichtsbücher eingehen.« In einigen Zeitungen
wird Schröder nun mit Bismarck verglichen. Ihr wisst: Depesche
gefälscht und schon war Preußen-Deutschland im Krieg. Eines
stimmt daran: Vier große Deutsche haben in den Geschichtsbüchern
einen Platz als Kriegsführer: Bismarck, Wilhelm der Zweite, Hitler
und Schröder. Im Übrigen unterscheidet Schröder sich
von den anderen wie die ganze Epoche. Früher schwor die SPD dem
Kaiser, in der Stunde der Gefahr das Vaterland nicht im Stich zu lassen.
Der dankte es ihnen, indem er keine Parteien mehr kannte. Das hatte
noch Hand und Fuß.
Lotterie:
Von vier bis acht
Heute wird selbst ein Kriegsbeschluss zum postmodernen Event. Es wurde
kaum wahrgenommen, dass etwa 90 Prozent der Abgeordneten für deutsche
Militärschläge sind, weil alle gebannt an der Lotterie teilnahmen,
bei der man vier bis acht ankreuzen konnte. Vier war richtig. Die sind
übrig geblieben in der Partei, die mal plakatierte: »Stell
dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin.« Aber auch diese Vier
waren nur dagegen, weil vier Andere ihnen versprochen hatten, hinzugehen.
80 Abgeordnete gaben ihren Gemütszustand zu Protokoll. Eine Gewaltfreie
war für Krieg, weil sie die Koalition retten wollte wegen der »Lkw-Maut«.
Wer mag diese Gewissensqual nachempfinden? Krieg oder Maut. Ein Sozialdemokrat
war dafür, weil die »konservativen Kräfte eher noch
mehr Soldaten für die Kriegsführung zur Verfügung gestellt«
hätten. Oder weniger. Das weiß er nicht. Er hat sich für
seinen Seelenfrieden ein kleineres Übel gebastelt.
Einige betteln um Mitleid für ihre Seelenqualen, behaupten aber
arrogant, dass nur sie keine einfache Antwort kennen, um die einfachste
zu geben: deutsche Staatsräson, die das Vaterland in der Stunde
der Not nicht im Stich lässt. Das ist das Wesen der Entscheidung
und nicht die Frage, ob sie an Sesseln kleben. Claudia Roth sagt: »Wir
haben verantwortungsbewusst zugestimmt, denn wir haben das Einsatzgebiet
klar definiert und Streubomben abgelehnt, weil die nicht zielgenau sind.«
Nun weiß ich endlich, was keine einfache Antwort ist: Klar definierte
Einsatzgebiete und zielgenaue Bomben. Wegen der Hilfsgüter freut
sie sich über die Kriegserfolge, für die die Streubomben wieder
ganz gut waren. Dass mit der Moral auch die Perfidie ins Kraut schießt,
wissen wir, seit Fischer die Tötung der Serben als Sühne für
Auschwitz anbot. Einige von ihnen überlegen wohl, zu uns überzutreten.
Wir haben nichts dagegen, hoffen aber, dass nicht zu viele kommen.
Außen und Innen wachsen nun schnell zusammen. Innenminister Schily,
der immer aussieht wie kurz vor der Machtergreifung, kümmert sich
um die Notstandsgesellschaft, die Leichensäcke mit eigenen Soldaten
zu bewältigen hat und sich schadlos halten darf an Muslime und
Asylbewerber. Während Schily an der Heimatfront rüstet, kümmern
Schröder und Fischer sich um die Welt. Alles für die Zivilisation.
Schon im Golf-Krieg hatten linke Kriegsbefürworter geschrieben:
Wir müssen die Zivilität verteidigen, denn »in der Zivilisation
steckt viel Mühe und Zeit«. Das stimmt, sagt Karl Marx: »Die
Entdeckung der Gold- und Silberländer in Amerika, die Ausrottung,
Versklavung und Vergrabung der eingeborenen Bevölkerung in die
Bergwerke, die Eroberung und Ausplünderung von Ostindien, die Verwandlung
von Afrika in ein Gehege zur Handelsjagd auf Schwarzhäute, bezeichnen
die Morgenröte der kapitalistischen Produktionsära«
und damit der reichen Zivilisation.
Seit die kapitalistische Epoche mit der Jagd nach Bodenschätzen
und Sklaven eingeläutet wurde, gingen Hunderte Millionen Menschen
für ihren Aufschwung drauf und das Sterben geht weiter. Dass mit
dem Massaker an 5000 im Zentrum ein neues Zeitalter beginnen soll, sagt
unverfroren, welches Leben Wert und welches keinen Wert hat. Genauso
wahr ist, dass man sich eine Gesellschaft nicht vorstellen möchte,
in der Radikale das Sagen haben, die nur einen Feind kennen: alle Amerikaner,
alle Juden, alle Frauen mit Gesichtern, alle gottlosen Kommunisten.
Weil wir beides scheußlich finden, werden wir nicht Partei ergreifen.
Auch nicht klammheimlich, weil die USA so etwas verdient hätten.
Die USA haben wie alle anderen soziale Revolution verdient, aber kein
Massaker, das einer faschistischen Handschrift gleicht. Dass die dritte
Welt heute keine Sympathieträger bereit hält, lässt sich
nicht durch Sympathie für das Falsche überlisten.
Gibt es
schlechte und gute Bomben?
Der Krieg, sagt Präsident Bush, geht gegen alle, die nicht für
uns sind. Die Welt soll also unterworfen und gefügig gemacht werden.
Das richtet sich in Zukunft genauso gegen Armutsaufstände oder
soziale Revolution. Bush gibt auch bekannt, wer davonkommen kann. »Wer
für die Freiheit ist, ist an unserer Seite.« Wer ist das?
Jahrelang die Taleban, heute Putsch-General Muscharraf, alle zentralasiatischen
Despoten und die Kriegsbanden der Nord-Allianz, die sich bei der Zivilisierung
nicht einmal von britischen und französischen Soldaten stören
lassen wollen. Die sind Freunde der Freiheit und Milosevic sitzt im
Gefängnis. So ist das europäische Zivilrecht. Dabei wäre
es einfach, alle zu verhaften. Sie sind bald in Bonn. Aber das Zivilrecht
verhaftet keine Söldner des Westens und schon gar nicht solche,
die mit der Ortswahl Bonn das wachsende deutsche Gewicht in der Weltpolitik
bestätigen.
Scharping erklärt den Krieg sachlich: »In der Region, von
der wir im Zusammenhang mit dem Terror reden, rund um das kaspische
Meer und den Golf, befinden sich 70 Prozent der Erdöl- und 40 Prozent
der Erdgasvorkommen der Erde. Weltweite Stabilität hat auch mit
Weltwirtschaft und ihrer Bedingungen zu tun.« Das stimmt. Bei
der Rückkehr zum klassischen Imperialismus emanzipiert sich die
Kriegspropaganda wieder etwas vom Menschenrecht. Zeitungen sprechen
offen über Weltkonkurrenz, Geopolitik, Ölströme, neue
Landkarten. Frankfurter Rundschau: »Der Moment geopolitischer
Dynamik ist eine großartige Chance sie zu gestalten sollte
nicht allein den USA überlassen bleiben.« Deshalb ja deutsche
Soldaten! Es ist ein Irrtum, dass Schröder unter übereifriger
Solidarität mit Amerika leidet. Er will dem deutschen Kriegseinsatz
auf die Sprünge helfen. Seit Wochen bietet er Soldaten wie Sauerbier
an, ohne positive Resonanz. Eine Demütigung, weil britische, kanadische,
australische und französische dabei sein dürfen. Deshalb wurde
gegen den Ablass »Scheckbuch statt Soldaten« geschimpft
und heute geht es Schröder gar nicht mehr »nur um Bündnissolidarität«,
sondern um das »existenzielle nationale« Interesse. Das
ist zu verstehen. Die Welt wird in Protektorate und befreundete Regimes
verwandelt. Wer nicht dabei ist, der verliert. Aber die USA werden dem
Drängen ihres größten Auslandsmarktes wohl bald nachgeben
müssen.
Die USA haben das Massaker nicht verschuldet, sie verwandelten es aber
in eine Gelegenheit, das zu tun, was geplant war. Nach dem Sieg in der
Blockkonfrontation wurden die Militär-Doktrin umgeschrieben auf
freien Zugang zu allem, was der Kapitalverwertung nützt und auf
Beseitigung von Renegaten-Regimes. Schon im Krieg gegen Jugoslawien
ging es um die Beseitigung eines unliebsamen Staates. Damals kündigte
Bill Clinton an: »Ein Großteil der früheren SU steht
vor ähnlichen Herausforderungen, darunter Südrussland, die
Kaukasusnationen sowie die neuen Nationen Zentralasiens.« Die
Annektion der sowjetischen Erbmasse war ernst gemeint. Auch die Bundesregierung
war dafür, weil deutsche Konzerne dort in fast allen Industriezweigen
engagiert sind. Fischer wiederholt: Es geht um die »Ordnung im
Nahen Osten und in Zentralasien«.
Zentralasien ist reich unter der Erde und eine wichtige geostrategische
Achse. Stichwort: moderne Seidenstraße. Die Interessen der USA
sind klar formuliert: Iran isolieren, Russland hinauswerfen, den chinesischen
Einfluss eindämmen und Europa behindern. Man will die Versorgung
Europas in die Hand bekommen. Die USA haben mit den Mudschahedin die
Sowjetunion geschwächt und dann die Taleban als Partner ausgewählt
für die Stabilität in der Region. Nur weil die anfingen, den
Raum zu destabilisieren und mit bin Laden die Golf-Region unsicher zu
machen, waren sie fällig. Der amerikanische Stratege Brezinski
drängte schon 1999: Wegen Russlands Schwäche »hat Amerika
nur eine kurze historische Chance, den Raum zu ordnen«. Seit Mai
will auch das deutsche Außenamt die Taleban beseitigen, weil sie
»uns« bald den Weg zum kaspischen Raum und nach Asien abschneiden
würden, schrieb der Chef von Fischers Planungsstab. Er wollte »vor
allem Russland, China und die Vereinigten Staaten« für den
Einsatz gewinnen. Nun hat er die Allianz, aber die USA dominieren und
»verstärken die Bodentruppen in allen Ländern Zentralasiens«.
Das bedroht deutsche Wirtschaftsinteressen, weil die Militärpräsenz
mit entscheidet, wer sich wie viel unter den Nagel reißen kann.
Das hat Hektik ausgelöst.
Militärischer
Schutz für deutsche Investitionen
Deutschland mangelt es an Kriegserfahrung und an einigen Mitteln, um
Länder in Schutzhaft zu nehmen, Investitionen zu schützen
(im Iran tummeln sich über 400 deutsche Unternehmen) und Stellvertreterkriege
um Vorherrschaften zu führen. Die USA werden sich, sagt ihr Ex-Botschafter
in China, »in langjährigen Guerillakriegen« mit China
»wiederfinden«, weil China den Aufmarsch der »amerikanischen
Militärmacht« an seiner Grenze nicht hinnehmen werde, und
die USA in China den Weltkonkurrenten des 21. Jahrhunderts sehen. Deutschland
nutzt solche Konkurrenzen für das Geschäft mit China, bastelt
an der Allianz mit Russland und ist bemüht, im arabischen Raum
Fuß zu fassen. Fazit der FAZ: Zum ersten Mal versuche ein Außenminister
deutsches Streben nach Weltgeltung, vorbei an Möglichkeiten, die
den Vereinigten Staaten fehlen im großen Spiel um die Ressourcen.
Die kapitalistischen Staaten haben das gemeinsame Interesse, die Welt
militärisch zu sichern. Doch wer in welchem Umfang profitiert,
entscheidet die Konkurrenz der Konzerne und der an ihrer Seite stehenden
Staaten, ohne deren Diplomatie, Militär und Administration oft
nichts zu holen ist. Investiert wird nicht nur in profitable Regionen,
auch sicher müssen sie sein. Deshalb wird die Welt militärisch
geordnet und Deutschland muss dabei sein. Die Klagen über Rüstungsdefizite
kündigen jetzt die Aufrüstung an, am besten mit Europa unter
deutscher Führung, um ein größeres Gewicht gegen die
USA hinzubekommen. Bleibt die Frage: Wer ist der Nächste? Die US-Sicherheitsberaterin
sagt: »Der Irak ist eine Bedrohung für Amerika, für
die Nachbarländer und die eigene Bevölkerung.« Das genügt
eigentlich. Dafür soll der Konflikt »Israel-Palästina«
schnell beruhigt werden. Am letzten Freitag legte US-Kriegsminister
Rumsfeld einen Katalog vor: »Nordkorea, Iran, Irak, Syrien, Kuba
und Kolumbien«. Die Entwicklungshilfe-Ministerin, Frau Wieczorek-Zeul
vom linken Flügel der SPD, droht an, »die Menschenrechte
überall notfalls auch militärisch durchzusetzen«. Ein
Bekenntnis zur globalen Interventionspolitik unabhängig von irgendwelchen
Terroristen. Gleich, wen es trifft, es geht darum, die Menschen auf
die Normalität der Kriegsepoche einzustimmen.
Zum Schluss will ich mich mit uns beschäftigen. Das wird die Harmonie
etwas stören. Einige wünschen sich das Siechtum der Gewaltfreien,
weil sie ihre Stelle einnehmen möchten. Werfen wir zunächst
einen Blick auf das Lehrbeispiel, das sie bieten. Schröder sagt:
»Wir haben in drei Jahren deutsche Außen- und Sicherheitspolitik
fundamental verändert.« Von der Landesverteidigung über
den Kriegsbeitrag in Europa zu weltweiten Interventionen. »Man
muss nur auf die Ergebnisse schauen«, sagt er, »und sich
fragen, ob eine andere politische Konstellation in so kurzer Zeit so
fundamentale Veränderungen durchgesetzt hätte«. Vielleicht
nicht, wegen der deutschen Vergangenheit. Vielleicht ja, dann hätte
es vermutlich mehr Widerstand gegeben. Dass der ausbleibt, liegt nicht
nur, aber auch am Klebstoff des kleineren Übels, das suggeriert,
die Durchsetzung von Verbesserungen hätten etwas mit Regieren zu
tun. Die meisten Reformen in Westdeutschland gab es unter Adenauer,
weil große Bewegungen und lange Streiks zu befrieden waren und
Sozialismus noch als Bedrohung verstanden wurde. Reformen sind der Preis,
der gezahlt wird für die Befriedung von Abtrünnigen und den
reibungslosen Lauf der Kapitalakkumulation. Wer mitmacht, erzielt keinen
Preis mehr.
Realpolitik ist also das Bekenntnis zum Scheitern des Versuchs, Verbesserungen
durchzusetzen, bei gleichzeitiger Mutation der Akteure zu Hamstern im
Laufrad, die Reformprojekt rufen. Diese Sprachhülse steht für:
Deutschland im Krieg, Notstandsverordnung mit Rasterfahndung, Schnell-Abschiebung
von Asylbewerbern, Steuerbefreiung für Reiche, Haushalts-Sanierung
bis zur Massenarmut, Knechtung von Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern,
Atomkonsens, bei dem die Anlagen solange laufen dürfen, wie sie
es selber nicht aushalten, und Maut. Adorno hat mal geschrieben: »Die
fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen
noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen.« Niemand
von denen im Apparat ist davongekommen. Schon der Haushalt frisst den
kritischen Verstand. Wer lange genug dabei ist, denkt wie ein Haushalt
und später wie Tony Blair: »Wir wollen nicht klüger
sein als der Markt.« Ein glühendes Bekenntnis zur eigenen
Verblödung.
Was ich sage, beschönigt den Zustand. Viele wollen dabei sein.
Wer politisch nicht hinterm Mond lebt, weiß, dass zum Regieren
eines Wirtschaftsimperiums auch Krieg gehört, dass er im Dienst
einer Weltmacht steht und zu tun hat, was ihr nützt, und zu unterlassen
hat, was ihr schadet. Nehmen wir an, einer möchte ganz demokratisch
die 300 Milliarden konfiszieren, die in den Kriegskassen der Konzerne
liegen, für soziale und ökologische Maßnahmen und gegen
den Hungertod auf der Welt. Der käme in die Zwangsjacke. Als Trittin
schon nach 30 Jahren aussteigen wollte, stand er vor seiner Entlassung
und im Verdacht, nicht ganz dicht zu sein. Jedes wirkliche Nein wird
diffamiert. Erlaubt ist nur die schmerzlose Alternative im Rahmen desselben
Projekts. 1 Prozenz Tobinsteuer und die Maut markieren die Grenzen der
aufgeklärten Vernunft, oder ein Machtwort von Fischer, der gesagt
hat, die Partei muss entscheiden: »Wollt ihr mich oder eure Träume?«
Wetten, die wollen ihn, weil die nur noch einen Albtraum haben: Er könnte
abhauen und 2 Prozent mitnehmen.
Wir leben in einer Epoche, in der es einer radikalen Opposition bedarf,
um nur das Geringste zu schützen. Der freie Markt, auf den jeder
Regierende schwören muss, ist der sozialdarwinistischen Selektion
nach stark und schwach. Wird dem Kapitalismus nichts mehr abgerungen,
funktioniert er unabgefedert. Dann kassiert er alles ein, was frühere
Generationen mal mühsam erkämpft haben. Realpolitik hilft
ihm dabei, weil sie die Erinnerung auslöscht, dass tatsächlich
alles erkämpft werden muss, und ersetzt durch die Schicksalhaftigkeit
des Marktes. Lasst uns unsere 6 Prozent nicht auch noch dem Markt geben.
94 Prozent für das System sind genug. Lasst uns mit denen zusammenbleiben,
die begreifen, dass Deutschland Opposition verdient und die nicht im
Laufrad um die Wette rennen wollen, damit eine Gegenkraft entsteht und
wirkliche Veränderung wieder gedacht werden kann.
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